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 Die Zwillinge Nilima und Siddi

Die Zwillinge 2018Winzige Zwillingsmädchen wurden vor zwei Jahren im Frühling 2018 geboren. In Tangra, einem Bezirk Kalkuttas. Ihr Zuhause ist eine kleine Hütte in einem Slum an einem Kanal. Und sie heißen Nilima und Siddi.

Ihre Mutter war Teil des Mutter-Kind-Gesundheitsprogramms bei Calcutta Rescue und wurde bereits in der Schwangerschaft von Sheila, der verantwortlichen Krankenpflegerin, betreut. Ihr Vater ist ein Tagelöhner, manchmal hat er ein paar Stunden Arbeit in irgendeiner der Fabriken, manchmal nicht. Während der momentanen Krise gibt es gar nichts an Arbeit.In den armen Gesellschaftsschichten ist schon eine Schwangerschaft mit einem Kind nicht immer einfach für Mutter und Baby, und gleich zwei im Bauch zu tragen, ist dort viel mehr noch wie hier eine Risikoschwangerschaft. Dank der guten Versorgung verlief alles ohne Komplikationen. Einmal im Monat fährt Sheila mit der mobilen Straßenambulanz in den Bezirk und schaut wie es den Frauen und den Babys geht. Sie untersucht sie und           Weiterlesen...

 

 Super-Zyklon Amphan Update

priti

Am 27.5. hat uns eine Nachricht von Jaydeep erreicht, die wir mit Ihnen teilen möchten:

"Liebe Freundinnen und Freunde von Calcutta Rescue,

Ich weiß, dass viele von Ihnen über die Situation in Kalkutta nach dem Zyklon Amphan letzte Woche beunruhigt waren, deshalb möchte ich Sie kurz auf den neuesten Stand bringen.

Die gute Nachricht ist, dass alle unsere Mitarbeiter und Schulkinder den Horror von Mittwochnacht überlebt haben und die Auswirkungen auf unsere eigenen Gebäude begrenzt waren. Die schlechte Nachricht ist, dass, obwohl wir hoffen, dass es den meisten unserer Patienten gut geht, wir mit vielen von ihnen keinen Kontakt herstellen konnten. In den ländlichen Gebieten um Kalkutta, in denen viele von ihnen leben, gab es Verwüstungen: Ernten wurden vernichtet, Häuser ausgelöscht und ganze Dörfer überflutet. Innerhalb der Stadt            Weiterlesen...

 

 Super-Zyklon Amphan

priti

Zyklone bilden sich immer wieder über der bengalischen Bucht und stürmen über Bangladesch und Westbengalen hinweg. Am Stärksten betroffen sind meist die Küsten und bestimmte Landstriche, in denen die Menschen so gut es geht zum Schutz vorher evakuiert werden.

Am 20.5. wütete der Super-Zyklon Amphan und gegen 18 Uhr abends traf er auch Kalkutta. Die Stadt kommt meistens glimpflich davon, dieses Mal war es so stark wie noch nie und innerhalb drei heftiger Stunden hat er auch in der Stadt ein Bild der Verwüstung und Zerstörung hinterlassen.

Den Mitarbeitern von Calcutta Rescue geht es soweit gut. Sie haben auch bereits ein paar Nachrichten von Bedürftigen, Schulkindern und Patienten. Vier Familien in der Strand Road entlang des Hooghly Flusses (und vermutlich noch vielen anderen dort) sind ihre kompletten Häuser weg geweht worden und sie haben nichts mehr als eine Plastikplane, um sich und ihr weniges Hab und Gut zu schützen. Viele der Kinder und Familien stehen ohne Dach über ihrem Zuhause da. Ein ehemaliger Schüler von Calcutta Rescue, nun Student, erzählte, dass ein Baum direkt neben seiner Hütte herunter kam. Er hatte Glück - und eine riesen Angst.

Umstürzende Bäume und auch die Strommasten sind mit die größte Gefahr während des Sturms und Regens. Und davon sind viele zu Boden oder auf Häuser gefallen. Etliche Straßen und Bezirke wurden zusätzlich überflutet. Das wirkliche Ausmaß ist noch nicht zu überschauen. Vielerorts         Weiterlesen...

 

 

pritiLiebe Freundinnen und Freunde von Calcutta Rescue,

bevor ich Euch über die Geschehnisse der letzten Wochen in Kalkutta auf den neuesten Stand bringe, möchte ich den Unterstützern in aller Welt meine große Anerkennung aussprechen, die seit Beginn dieser Krise alles in ihrer Macht Stehende tun, um unsere Arbeit für die Armen zu unterstützen. Viele von Euch haben bereits gespendet und Menschen helfen auf bemerkenswerte Weise, Geld zu sammeln, wie Danielle Aird, die mit ihren Freunden Masken für Menschen in Ontario, Kanada, anfertigt und das, was sie spenden, der Organisation zur Verfügung stellt.

Calcutta Rescue hat immer das Glück gehabt, wunderbare Unterstützer zu haben, und ich freue mich, dass zwei von ihnen, Lilian Teunissen und Henk Loos, gerade vom König der Niederlande für ihre langjährigen Verdienste um die Organisation zum Ritter geschlagen wurden.
Gleichzeitig waren wir alle tief erschüttert, als wir am 27. April im Alter von nur 22 Jahren vom Tod eines weiteren Unterstützer, Kavi Varsani, durch den Coronavirus erfuhren. Kavi war ein reizender junger Mann, der bei der Durchführung von Veranstaltungen für unsere Britisch-Indische Gruppe geholfen hatte, und ich erinnere mich mehr als alles andere an sein Lächeln von einer Veranstaltung, an der ich 2018 in London teilnahm. Sein Tod war eine deutliche Erinnerung daran, dass wir alle durch diese Krankheit gefährdet sind, und unsere Gedanken und Gebete gehen in dieser schrecklichen Zeit an Kavis Familie.

Hier in Kalkutta haben wir jetzt ein Auge auf die Planung für die längerfristigen Auswirkungen der Pandemie geworfen, während wir weiterhin ein Auge auf die Durchführung unseres Programms zur Wiederversorgung mit Nahrungsmitteln und Medikamenten haben.
Die Preise für einige Medikamente haben sich bereits verdoppelt und        Weiterlesen...

 

 Volontär Guy Dondlinger berichtet von seinem Einsatz in den Schulen

priti

Nachdem ich mich ein paar Wochen in Kalkutta eingelebt hatte, begann ich am 1. Dezember 2019 in den Schulen von Calcutta Rescue mitzuarbeiten. Ich bin ursprünglich Softwareentwickler. Als ich mich für die Freiwilligenarbeit bewarb, dachte ich hauptsächlich daran, Computerstunden zu halten und Englisch zu unterrichten. Da Calcutta Rescue ein gutes Auge darauf hat, dass die Schüler mit der Computertechnologie arbeiten, auch wenn sie diese Möglichkeiten zu Hause in der Familie nicht haben, fand ich in diesem Bereich tatsächlich meinen Einsatz. Zusätzlich bildete ich ein Team mit der Berufsberaterin der Schulen, die vor allem mit den älteren Schülern arbeitet.
Leider kam mein Aufenthalt durch die Corona Krise und die Schließung der Schulen zu einem abrupten Ende, so dass ich zwei Monate früher als geplant zurückkehrte.

Hier nun ein kleiner Einblick in die Bereiche, in die ich involviert war:         Weiterlesen...

 

 Telefonische Betreuung in den Ambulanzen während Covid-19

priti

Die meisten Patienten der Nimtala Ambulanz leben auf der Straße, so dass es eine wirkliche Herausforderung ist, mit ihnen in Kontakt zu bleiben - vor allem auch gerade jetzt in der Abriegelung wegen Covid-19.

Asif Ahamed, der Leiter der Ambulanz, hat diese anspruchsvolle Aufgabe übernommen. Die Tatsache, dass Asif mehr als 100 km von Nimtala entfernt lebt, macht es nicht leichter.

Er braucht mehr als 3 Stunden, um mit dem Zug dorthin zu gelangen, und 3 Stunden, um wieder nach Hause zurückzukehren. Aufgrund der Abriegelung ist er gezwungen, von zu Hause aus zu arbeiten und kann seine Patienten nur per Mobiltelefon betreuen.

Jeden zweiten Tag ruft Asif alle Patienten an, die ein Handy besitzen und erkundigt sich nach ihrem Gesundheitszustand, ob sie regelmäßig Medikamente einnehmen, wie es ihren Familien geht und vieles mehr. Wenn ein Patient gesundheitliche Probleme hat,     Weiterlesen...

 

 

priti

Liebe Freundinnen und Freunde von Calcutta Rescue,

 শুভ নববর্ষ। - ein sehr glückliches neues Jahr für Euch und Eure Familien!

Am Mittwoch wurde das bengalische Neujahr gefeiert und obwohl es vielleicht nicht sehr verheißungsvoll mit der Verlängerung der indischen Abriegelung bis zum 3. Mai begonnen hat, hoffen wir doch alle auf bessere Tage, sobald wir das Coronavirus unter Kontrolle gebracht haben.

Es besteht kein Zweifel, dass die nächsten Monate hier in Kalkutta eine Herausforderung sein werden, sowohl für alle, die von Calcutta Rescue unterstützt werden, als auch für die Organisation selbst. Das Ausmaß dieser Herausforderung wird gerade erst deutlich, da sich die Situation hier dramatisch verändert hat, seit ich Euch vor zwei Wochen das letzte Mal geschrieben habe. Die Zahl der bestätigten Fälle in Westbengalen ist auf 312 angestiegen, mit bisher 12 bestätigten Todesfällen. Die Testraten in diesem Bundesstaat sind die niedrigsten in Indien, nur 25 pro einer Million Menschen, verglichen mit einem nationalen Durchschnitt von über 100. Die tatsächliche Zahl der Fälle dürfte also weitaus höher liegen.
Als in Kalkutta in einigen Gebieten Fälle des Virus festgestellt wurden,     Weiterlesen...

 

Heimunterricht für die Kinder im Slum

jack

So wie hier in Deutschland sind auch in Indien die Schülerinnen und Schüler zu Hause. Am 16. März wurden in Westbengalen alle Bildungseinrichtungen zum Schutz gegen das Coronavirus geschlossen. Aber auch für die Schüler und Schülerinnen der Calcutta Rescue Schulen muss der Unterricht irgendwie weiterlaufen. Am Schreibtisch zu Hause? Das wohl eher nicht.

Was Heimunterricht in einem Slum bedeutet ist gar nicht so einfach vorstellbar. Die Kinder leben oft mit ihrer ganzen Familie in einem mehr oder weniger kleinen Raum, zu fünft oder sechst. Dort wird geschlafen, gegessen, gekocht, gelernt, gestritten, gespielt, und noch so einiges mehr. Manche haben noch nicht einmal ein festes Dach über dem Kopf und leben mit Geschwistern, Eltern oder auch Großeltern unter einer Brücke oder Plane.          Weiterlesen...

 

 

jackLiebe Freunde von Calcutta Rescue,

zunächst möchte ich mich für die vielen unterstützenden Nachrichten bedanken, die wir in den vergangenen Wochen erhalten haben.

Zu wissen, dass Ihr Euch um uns und die Arbeit sorgt, die wir in dieser sehr schwierigen Zeit leisten, ist für mich und das ganze Team so ermutigend.

Und wir sind uns sehr bewusst, dass Ihr mit denselben Problemen konfrontiert seid, mit denen wir uns zu tun haben, obwohl der Versuch, so viele benachteiligte Menschen hier in Kalkutta zu unterstützen, uns natürlich vor eine einzigartige Herausforderung stellt. Alles, was Ihr tun könnt, um uns in dieser Krise zu unterstützen, wird daher doppelt geschätzt - sei es das Teilen von Beiträgen in sozialen Netzwerken, euren Freunden vonunserer Arbeit zu erzählen oder etwas zu spenden.         Weiterlesen...

 

Covid-19 in Kalkutta

jackSituation in Kalkutta

Der erste Fall von Covid-19 wurde am 30. Januar 2020 in Indien verzeichnet. Als das Calcutta Rescue-Team in der ersten Märzwoche seine erste interne Richtlinie für Covid-19 entwarf, war die Zahl auf 30 gestiegen. In den zwei Wochen seither, und insbesondere in den letzten Tagen, haben sich die Fälle in alarmierendem Tempo beschleunigt. Seit dem 18. März wurden die ersten Fälle in Westbengalen, genauer gesagt in Kalkutta, entdeckt (siehe https://www.mohfw.gov.in/ für aktuelle Informationen über Indien).

Unser Plan

Seit Februar haben wir einen Plan ausgearbeitet, wie wir unsere Begünstigten weiterhin unterstützen, das Personal schützen und die Ausbreitung der Krankheit eindämmen könnten.
Die erste Priorität bestand darin,       Weiterlesen...

 

jackLiebe Freundinnen und Freunde von Calcutta Rescue,

wir senden euch heute einen Brief, den wir von CEO Jaydeep Chakraborty aus Kalkutta bekommen haben.
Viele von euch haben sich sicher bereits gefragt, wie die Organisation den Schwierigkeiten vor Ort begegnet.
 
Wir hoffen, dass es euch allen gut geht!
 
Herzliche Grüße
Calcutta Rescue Deutschland e.V.

 

Liebe Freundinnen, liebe Freunde von Calcutta Rescue,

es ist für uns alle eine große Herausforderung, wo auch immer wir leben.
Die Geschäfte werden geschlossen, die sozialen Kontakte werden stark eingeschränkt, und wir alle machen uns Sorgen um die Gesundheit ihrer Familien und Freunde.
Unsere kleine Organisation fühlt sich ein wenig wie eine internationale Familie an, deren Unterstützer rund um den Globus verteilt sind, so dass wir hier in Kalkutta ein echtes Gefühl der Solidarität mit dem spüren, was ihr in Europa, Nordamerika und Australien durchmacht. Deshalb möchte ich diese Gelegenheit nutzen, um euch allen von mir und dem Calcutta-Rescue-Team die besten Wünsche zu übermitteln und euch mitzuteilen, wie wir uns dieser Krise stellen.

Bis vor zwei Wochen haben        Weiterlesen...

 

Wie sich Calcutta Rescue auf die Ankunft von Covid-19 vorbereitet hat

jack

Im Februar 2020 begann das Team von Calcutta Rescue mit der Planung, wie es im Falle eines Eintreffens des Corona-Virus in Kalkutta vorgehen würde.

Die Herausforderungen sind enorm. Die Patienten und Schulkinder der Hilfsorganisation leben in unhygienischen und überfüllten Slums. Viele Patienten sind aufgrund der bestehenden Gesundheitsbedingungen bereits gefährdet, und die Umweltverschmutzung und die schlechte Ernährung bedeuten, dass noch viel mehr Menschen einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind.

Das Personal von Calcutta Rescue verfügt       Weiterlesen...

 

Erfahrungsbericht einer Apothekerin

jack„Is it your first time in India?“, fragen mich die meisten Leute, denen ich hier begegne. Ja, es ist mein erstes Mal in Indien und immer wieder bin ich überrascht und manchmal schockiert von den vielen verschiedenen Eindrücken, denen ich hier jeden Tag begegne. Aber solange man eine offene Einstellung behält, kann einem nichts passieren.

Ich wohne im Süden von Kalkutta mit Jen aus England zusammen. Seit die Volontäre nicht mehr unter einem Dach wohnen, ist es manchmal etwas schwierig Zeit für einen regelmäßigen Austausch zu finden. Die Einführung in die Organisation ist wirklich herzlich und jeder nimmt sich  Zeit, auch wenn alle viel mit ihrer eigenen Arbeit beschäftigt sind. Jaydeep kümmert sich wirklich gut um uns Volontäre und hat immer ein offenes Ohr, trotz seiner vielen Pflichten als CEO. Alle Bereiche, in denen die Volontäre arbeiten, sind so unterschiedlich, es ist immer wieder spannend einen Blick in die anderen Projekte zu werfen. Zum Beispiel durfte ich einen Tag beim „Poverty Survey“ in den Slums dabei sein und auch selbst bei der Datenerhebung helfen.

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